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Nachhaltiger Konsum Der nachhaltige Warenkorb

Der Nachhaltige Warenkorb

„Nachhaltig zu konsumieren und zu leben ist heute schon möglich und ist nicht nur etwas für ‚Betuchte‘“ – so lautet eine der Kernbotschaften des Nachhaltigen Warenkorbes.

Das imug hat im Auftrag des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) eine Broschüre erarbeitet, die Verbraucher darüber informiert, wie sie im täglichen Konsumverhalten sinnvolle Beiträge für die Nachhaltigkeit leisten können, ohne auf Genuss und Qualität zu verzichten.

Der Nachhaltige Warenkorb ist ein Instrument, um nachhaltige Konsum- und Produktionsstrukturen zu fördern. In seiner Funktion als Ratgeber ist der Nachhaltige Warenkorb ein Produkt-, Dienstleistungs- und Handlungsportfolio, das anschaulich aufzeigt, durch welches Einkaufsverhalten der einzelne Konsument einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten kann.

Die Broschüre differenziert nach häufigen und seltenen Einkäufen und großen, noch selteneren Anschaffungen, wie der Kauf eines neuen Autos oder die Geldanlage, und will helfen neue Routinen zu entwickeln. Sie beinhaltet nicht nur die Darstellung wichtiger Labels und Faustregeln, sondern auch die Bewertung der Produktkennzeichen nach sozialen und ökologischen Kriterien. Dadurch sorgt der Nachhaltige Warenkorb für mehr Transparenz im Labeldschungel und ermöglicht nachhaltige Kaufentscheidungen nach individuellen Bedürfnissen.

Die erste Konzeption zum Nachhaltigen Warenkorb hat das imug 2002 veröffentlicht (siehe Vorgeschichte)



Der Nachhaltige Warenkorb

Einfach besser einkaufen – Ein Ratgeber

Die aktuelle Fassung April 2015 finden Sie hier als download

 



 

Vorgeschichte Nachhaltiger Warenkorb

Das imug hat das Konzept des Nachhaltigen Warenkorbes - beginnend im Jahr 2002 - im Auftrag des RNE entwickelt. Die Projektergebnisse sind in Empfehlungen des RNE an die Bundesregierung eingeflossen. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat die Initiative des Nachhaltigen Warenkorbes aufgegriffen und in die Kampagne "Echt gerecht" überführt. Die Neuauflage 2009 wurde ebenfalls vom imug durchgeführt, neue Labelbewertungen oder Themen werden seit dem immer wieder nachgepflegt.


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Konzept "Nachhaltiger Warenkorb"
Das imug Arbeitspapier 10 / 2002 stellt das Konzept des Nachhaltigen Warenkorbes dar. Es zeigt Handlungsalternativen in ausgewählten Bedürfnisfeldern auf. 
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Haushalte testen den Nachhaltigen Warenkorb 2002
Rund 70 Haushalte haben - mehr oder weniger streng - nach den Vorschlägen des Nachhaltigen Warenkorbes gelebt.
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bild Resümee und Handlungsempfehlungen
Als Ergebnis der Testphase mit Konsumenten und einer Gruppendiskussion mit Experten und Konsumenten wurden Empfehlungen für den Nachhaltigkeitsrat entwickelt. 
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CW_20040614_330a Echt gerecht
ist eine Kampagne, die im Auftrag des BMELV in 2006 und 2007 durchgeführt wurde.
 http://www.echtgerecht.de/

 

Annika Schudak
Dr. Annika Schudak

CSR-Kommunikation im Glaubwürdigkeitstest

heißt der Titel eines Vortrages, der der imug Geschäftsführer Dr. Ingo Schoenheit  auf einer Fachkonferenz  in Berlin vorgestellt hat.

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Der nachhaltige Konsumententyp

Die aktuelle Debatte um den LOHAS suggeriert, dass es einen besonderen nachhaltigen Lebensstil gibt, der in sich konsistent und von anderen weniger nachhaltigen Stilen abgrenzen lässt.

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